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Hubrettungsfahrzeuge

Das wichtigste Fahrzeug bei einem Kellerbrand ist mit Abstand die Drehleiter, da sind wir uns alle einig.

Nein, Spaß bei Seite. Drehleitern oder Hubrettungsfahrzeuge, wie sie allgemein heißen, sind Fahrzeuge, deren primäres Ziel es ist, in oder mit der Höhe zu arbeiten.

Sie unterteilen sich in der Regel in zwei Kategorien, nämlich Drehleitern und Teleskopleitern. Drehleitern haben das klassische Leiterpaket, über welches man in den Korb oder auch aus dem Korb klettern kann. Teleskopleitern hingegen sind dafür eher weniger ausgelegt, auch wenn an ihrem Mast nicht selten eine Leiter angebracht ist, ist es hier nicht wirklich praktisch, hoch zu klettern.

Neben dem Aufbau der Leiter gibt es auch eine weitere Abgrenzung: Teleskopleitern können aufgrund ihres stabilen Mastes meistens mehr Gewicht tragen bzw. anheben. Drehleitern sind im Schnitt nur für bis zu 250kg ausgelegt.

Natürlich hat ein Hubrettungsfahrzeug auch eine Normbeladung, hierzu gehören Schläuche, Strahlrohre, Kettensägen und Absperrmaterial, ein Belüftungsgerät sowie das übliche Feuerwehr Werkzeug. Auch wenn das große Augenmerk eines solchen Fahrzeuges bei seiner Leiter liegt, kann man ein viel breiteres Spektrum an Einsätzen abarbeiten. Hier mal einige klassische Einsätze:

  • Brandeinsätze von Mehrstöckigen Häusern: Feuerwehren haben als Aufgabe, den zweiten Rettungsweg aus einem brennenden Gebäude zu stellen. Dies kann natürlich auch durch ein Hubrettungsfahrzeug geschehen. Hierbei werden Personen über den Korb nach draußen gebracht. Oftmals wird die erhöhte Position des Korbes aber auch zum Ablöschen aus der Höhe verwendet.
  • Rettung von Personen aus oberen Stockwerken: Nicht selten kommt es vor, dass man Personen, welche nicht durch ein Treppenhaus gerettet werden können, über ein Fenster und mittels einer Drehleiter retten muss.
  • Rettung aus Höhen und Tiefen: Der Korb bietet einen idealen Anschlagpunkt, um Personen aus der Höhe, vielmehr aber auch aus der Tiefe zu retten.
  • Generelle Technische Hilfe in der Höhe oder auch auf dem Boden: Ein Klassiker hierfür ist die Katze auf dem Baum aber auch das Absägen von Ästen, welche zu Fallen zu drohen.

Hubrettungsfahrzeuge gehören nicht wirklich zum Standard einer jeden Feuerwehr. Oftmals haben vereinzelte Wehren eins und die benachbarten Gemeinden und Städte können bei Bedarf darauf zurückgreifen.

Das war einmal ein kurzer Überblick zu Hubrettungsfahrzeugen. Habt ihr in eurer Wehr eins oder wollt noch etwas anmerken? Schreibt es in die Kommentare.

Link zum Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Hubrettungsfahrzeug#/media/Datei:Drehleiterkronach.JPG

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